tableau vivant vertieft das Prinzip der Schichtung: Anders als bei NoiseScape werden hier vier bis sechs unterschiedliche Perlin-Noise-Raster präzise überlagert.
Jede Ebene folgt einem eigenen Farbsystem, basierend auf kuratierten Farb-Maps, die innerhalb des Prozesses positionsabhängig randomisiert werden.
Dabei folgt die Serie einem dezidiert minimalistischen Anliegen: Grundbausteine bilden lediglich Vierecke und Kreise.
Das zueinander Abstimmen der Noise-Raster macht dabei den eigentlich kniffligen Part aus. Doch wenn sie erst einmal ideal ineinandergreifen, verleihen sie der großen Bildkomposition eine Tiefe und Kohärenz, die den entscheidenden Unterschied macht.
Title:
tableau vivant
Year
2026
Medium
generative app
made with processing
image and vector output
Tableau Vivant – Man sieht es den Werken an, auch ohne dass es geplant war: Die Inspiration speist sich aus zwei Jahrzehnten Leben in Brandenburg. Felder, Wälder, Wolken, Wind und Seen haben sich tief in die visuelle DNA der Serie eingeschrieben.
Es sind digitale Ökosysteme, die – in fast schon naiver Anlehnung an die Natur – aus der Wiederholung und feinen Abweichung komplexer Strukturen erwachsen.
